Itaú, Brasiliens größte Bank, rät Kunden, 3 % von Bitcoin zu investieren, um der Abwertung des US-Dollars entgegenzuwirken
Itaú Unibanco empfiehlt seinen Kunden, 1 bis 3 % ihrer Gelder in Bitcoin zu investieren, was brasilianischen Anlegern eine neue Front gegen den Abschwung des Real eröffnet.
(Vorläufige Information: Die Gelddruckmaschine ist wieder in Betrieb! Die US-Notenbank hat das „Reserve Management Purchase Program“ gestartet und wird ab dem 12.12. innerhalb von 30 Tagen kurzfristige Staatsanleihen im Wert von 40 Milliarden US-Dollar kaufen)
(Hintergrundergänzung: Silber überstieg 60 US-Dollar und erreichte ein Rekordhoch! Der diesjährige Anstieg übersteigt 100 %. Rangiert als sechstgrößter Vermögenswert der Welt Welt)
Inhalt dieses Artikels
Dies ist kein Wunder über plötzlichen Reichtum, sondern ein Überlebensratgeber von Itaú Unibanco, Brasiliens führender Privatbank, zum Ende des Jahres 2025, wenn der US-Dollar stark ist und der Real abwertet. Am 14. Dezember empfahl Itaú Asset Management, das Vermögenswerte in Höhe von 500 Milliarden US-Dollar verwaltet, seinen Kunden zum ersten Mal offiziell, 1 % bis 3 % ihrer Positionen in Bitcoin zu investieren, um ihren Anlageportfolios einen „Airbag“ zu verleihen.
Die goldene Regel von 3 %: versicherungsmathematische Ergebnisse mit geringer Korrelation
Itaú wies in einem internen Bericht darauf hin, dass die Korrelation zwischen Bitcoin und traditionellen brasilianischen Vermögenswerten lange Zeit bei etwa 0,5 geblieben sei und sogar auf 0,17 gefallen sei, als der Markt in Panik geriet. Mit anderen Worten: Wenn der Aktienmarkt in São Paulo aufgrund politischer Veränderungen oder Wirtschaftsdaten einbricht, bewegt sich Bitcoin oft in die entgegengesetzte Richtung. Nach vielen Monte-Carlo-Simulationen fand das Team den „Sweet Spot“ – die Umwandlung von 1 % bis 3 % der Position in Bitcoin kann die Gesamtvolatilität effektiv reduzieren, ohne dass die heftigen Schwankungen der Kryptowährung die Gesamtrendite beeinträchtigen. Renato Eid, Leiter Strategie bei Itaú Beta, betonte:
„Unser Ziel ist es nicht, Krypto-Assets in den Mittelpunkt zu rücken, sondern sie zu einem Gegengewicht zum Anlageportfolio zu machen.“
Der „digitale Schutzschild“ im Wechselkurssturm
Im Jahr 2025 lockte die von der Trump-Administration geförderte „America First“-Politik globale US-Dollar-Gelder zurück ins Land, und der Real fiel auf 1 gegenüber dem US-Dollar. Tiefpunkt um 6.30 Uhr. Für brasilianische Anleger könnte selbst eine Nominalrendite von 10 % auf den lokalen Basiswert auf US-Dollar-Basis immer noch einen Rückschritt bedeuten. Bitcoin wird in US-Dollar bewertet, was als internationale Versicherungspolice fungiert: Je schwächer der Real gegenüber dem US-Dollar, desto höher ist der reale Preis von Bitcoin. Angesichts eines jährlichen Abwertungsdrucks von 12 % bis 15 % kann dieser „digitale Schutzschild“ den Kaufkraftverlust teilweise absichern und den globalen Wert von Vermögenswerten sichern.
Institutioneller Konsens von Wall Street bis Sao Paulo
Itaús Maßnahmen sind nicht allein, sondern Teil des Wandels in den globalen Vermögensallokationssektoren. Die Bank of America empfahl kürzlich auch, dass Vermögenskunden 1 bis 4 % in Krypto-Assets investieren sollten; BlackRock, das mehr als Billionen Dollar verwaltet, gab ebenfalls eine Quote von etwa 2 % an. Für Brasilien ist dies sowohl internationale Integration als auch lokale Verteidigung. Angesichts des schnellen Einsatzes des Finanztechnologie-Neulings Nubank nutzte Itaú den Bitcoin ETF BITI11 und seine eigene íon-Anwendung, um Absicherungsbedürfnisse in Verwaltungsgebühren und Bearbeitungsgebühren umzuwandeln und so die Wettbewerbsfähigkeit jahrhundertealter Banken zu stabilisieren.
Risiko und Disziplin: Warnung der Banker
Itaúhat keine Blaupause für „Preise bis zum Mond“ entworfen, sondern stattdessen die Anleger daran erinnert, dass die Volatilität von Bitcoin immer noch drei- bis viermal so hoch ist wie die des S&P 500. „Denken Sie nicht an das Timing“, heißt es in dem Bericht. „Diszipliniertes Halten ist der Schlüssel.“ Da die brasilianische Zentralbank im Jahr 2025 einen neuen Regulierungsrahmen für Krypto-Assets einführt, hat sich Itaú, das einer strengen Aufsicht unterliegt, zu einem konformen Portal für konservative Fonds für den Einstieg in den Krypto-Bereich entwickelt. Den Anlegern steht ein zusätzlicher Regenschirm zur Verfügung, sie müssen aber auch die Last tragen, die das Halten des Regenschirms mit sich bringt.
Die Schlussfolgerung ist einfach: In einer Zeit, in der der US-Dollar die globale Liquidität erschöpft hat und der Real in Aufruhr ist, hat sich Bitcoin von einem „Casino-Chip“ in ein Verteidigungsinstrument verwandelt. Itaús 3-Prozent-Vorschlag ist kein Paukenschlag der Wohlstandspropaganda, sondern eine Warnung im Zeitalter der Inflation: Die Einbeziehung einer kleinen Kapitalmenge in die Kette könnte die Versicherungsprämie sein, um die letzte Meile des Reichtums zu schützen.