Trump droht, Ball erneut zu feuern: Er ist so inkompetent, dass er strafrechtlich verfolgt werden sollte. Wenn du dich nicht darum kümmerst, Bessant, werde ich dich entlassen.
Trump drohte beim US-Saudi-Forum öffentlich damit, Powell und Bessant zu entlassen, was die Unabhängigkeit der Federal Reserve beeinträchtigen würde, und der Oberste Gerichtshof wird zum nächsten Schlachtfeld werden
(Vorläufige Zusammenfassung: Trump gab bekannt, dass der Kandidat für den nächsten Fed-Vorsitzenden feststeht: kündigte vor Weihnachten an, dass er Powell ersetzen wollte, aber jemand hinderte mich daran)
(Hintergrundergänzung: Musk kehrte ins Weiße Haus zurück, um „Trump die Hand zu schütteln“ und nahm an einem Bankett mit Tim teil Cook, Ronaldo und Jen-Hsun Huang)
Inhalt dieses Artikels
U.S. Präsident Trump platzte diese Woche beim „U.S.-Saudi Investment Forum“ mit der „Brand“-Drohung heraus, was an der Wall Street sofort die Alarmglocken schrillen ließ. Dies war nicht nur eine emotionale Rede, sondern ein Schlag gegen die Unabhängigkeit der Federal Reserve, der den Markt dazu zwang, seine Aufmerksamkeit von der Zinskurve auf das Tauziehen zwischen dem Weißen Haus und dem Obersten Gerichtshof zu lenken.
Warnung „abgefeuert“ im Rampenlicht Washingtons
Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) senkte den Tagesgeldsatz im Oktober auf eine Spanne von 3,75 % bis 4 %, was von Trump jedoch immer noch als „nicht genug“ abgetan wurde. Auf der Bühne kritisierte er Fed-Chef Jerome Powell scharf als „völlig inkompetent“ und sagte:
„Ich möchte ihn wirklich in den Arsch schießen.“
Das Ziel des Angriffs wandte sich dann an Finanzminister Bessant:
„Die Zinssätze sind zu hoch, Scott, und wenn Sie dieses Problem nicht bald beheben, werde ich Sie entlassen.“ Auch.“
Wenn der Präsident die Verantwortung für die Geldpolitik direkt dem Kabinett überträgt, liest der Markt, dass die Geduld des Weißen Hauses mit der Fed erschöpft ist.
Split im Weißen Haus: Puffer vs. Radikale
Angesichts der öffentlichen Demütigung Trumps plädiert Bessant weiterhin für die Aufrechterhaltung der Systemstabilität und wird zu einem der wenigen „Puffer“ in Washington. Ihm gegenüber stehen die Radikalen unter der Führung von Handelsminister Lutnick, die sich für die sofortige Absetzung von Ball und seine „Freilassung“ aussprechen. Der Sprecher des Weißen Hauses, Kush Desai, behauptete später, er habe „Vertrauen“ in Bessant, doch im Washingtoner Kontext bedeutet dies oft, dass die andere Partei in Gefahr sei.
Die Kettenreaktion vom Gericht zum Markt
Der wirklich entscheidende Punkt liegt möglicherweise nicht im Oval Office, sondern beim Obersten Gerichtshof. Die im Mai dieses Jahres ergangene Entscheidung Trump vs. Wilcox erweiterte die Befugnisse des Präsidenten, Beamte unabhängiger Behörden zu entlassen, und ließ eine Lücke, um die Federal Reserve anzufechten. Der nächste wichtige Kampf ist Trump gegen Cook, wo Trump versucht, die Gouverneurin der Federal Reserve, Lisa Cook, wegen „Hypothekenbetrugs“ abzusetzen. Der Fall wird am 21. Januar 2026 verhandelt. Das Trump-Team will „gerechte Sache“ neu definieren und plädiert dafür, dass der Präsident absolute personelle Macht über Zentralbankbeamte hat.
Wenn der Oberste Gerichtshof letztendlich Trumps Aussage unterstützt, muss die Risikoprämie für US-Dollar-Anlagen möglicherweise neu bewertet werden; Umgekehrt wird der Einfluss des Weißen Hauses auf die Entwicklung der Zinssätze besiegelt, wenn bestätigt wird, dass die Federal Reserve über eine stärkere Amtszeitsicherheit verfügt.
Stresstest für das Endergebnis des Systems
Dieser Sturm hat dazu geführt, dass der Markt gleichzeitig mit doppelten Unsicherheiten konfrontiert ist: ob Ball bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2026 überleben kann und ob Bessant die aktuelle Krise sicher überstehen kann. Anleger, die sich früher auf den Beschäftigungsbericht außerhalb der Landwirtschaft oder die Kerninflationszahlen konzentrierten, müssen jetzt genau auf den Zeitplan des Obersten Gerichtshofs achten. Der Grund ist einfach: Wenn es Trump wirklich gelingt, die führenden Zentralbanker aufgrund von „politischen Differenzen“ zu entlassen, entsteht eine Lücke in der jahrhundertealten Verteidigungslinie der Unabhängigkeit der Fed, und das wird die Art und Weise verändern, wie globale Fonds das US-System bewerten.
Bevor sich die Schlussfolgerung ergibt, kann die Wall Street nur in der Zinsmatrix und dem Klang des Hammers nach Hinweisen suchen. Trumps Ultimatum erinnert an eines: Dies ist nicht nur ein Angriff und eine Verteidigung der Kreditkosten, sondern auch ein Stresstest für den finanziellen Verfassungsrahmen der USA.