Eine Batterieexplosion löschte sieben Jahre lang die Daten von 750.000 südkoreanischen Beamten aus und legte das öffentliche System lahm. Aber es gab kein Backup?
Ein Brand im Daejeon-Datenzentrum des National Information Resources Institute (NIRS) in Südkorea legte 647 Regierungssysteme lahm und sieben Jahre lang wurden 750.000 Dokumente von Beamten zerstört, wobei nur 15 % wiederhergestellt wurden, was Lücken in der Sicherung und Ausfallsicherheit deutlich macht.
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Inhalt dieses Artikels
Die Explosion von Eine Lithiumbatterie legte die koreanische Digitalregierung direkt lahm. Was können wir daraus lernen? Ende September brach im Computerraum des Hauptsitzes des National Information Resources Management Institute (NIRS) in Daejeon, 140 Kilometer von Seoul entfernt, ein Feuer aus. Die Flammen verschlangen schnell die Serverschränke und führten zur Abschaltung von 647 Regierungssystemen und zum dauerhaften Verschwinden von 858 TB an Dateien, die von rund 750.000 Beamten über sieben Jahre hinweg angesammelt wurden.
Der Brand führte zum Totalverlust von Regierungsdateien
Es wird davon ausgegangen, dass diese Dokumente in einem Regierungssystem namens G-Drive gespeichert wurden, wo südkoreanische Beamte seit 2018 verpflichtet sind, ihre Arbeitsdateien zu zentralisieren. Da das System über keine externe oder Offline-Sicherung verfügt, können die Dateien nach einer Beschädigung der Hardware nicht wiederhergestellt werden.
Nach dem Brand waren Regierungs-E-Mails, juristische Datenbanken und Government24-Dienste alle offline. Die Auswirkungen betrafen grundlegende Dienstleistungen wie Personal, Steuern, Polizei und mobile digitale Identität. Sogar die GPS-Ortung für Notfälle und der Postbankbetrieb waren ebenfalls betroffen. Lokalen Berichten zufolge waren bis zum 1. Oktober nur 101 Systeme wiederhergestellt worden, was einer Wiederherstellungsrate von 15,6 % entspricht.
Der Präsident entschuldigte sich und wies darauf hin, dass „es überhaupt keinen Notfallplan gibt“.
Am 28. September entschuldigte sich Präsident Lee Jae-myung bei der Nation und sagte offen, dass es ihm „zutiefst leid“ täte. Er kritisierte auch die Regierung dafür, dass sie im Jahr 2023 mit einem Stromnetzausfall konfrontiert sei, es aber versäumt habe, einen realisierbaren Notfallplan aufzustellen. Diese Katastrophe sei „völlig vorhersehbar, aber unvorbereitet“ gewesen.
„Es ist nicht so, dass der Plan gescheitert wäre, sondern dass es überhaupt keinen Plan gab.“
Der Minister für Verwaltung und Sicherheit, Kim Min-jae, gab bekannt, dass die Regierung einen Cloud-Dienstanbieter ausgewählt hat, um 96 beschädigte Systeme in die Zweigstelle Daegu zu verlegen, in der Hoffnung, sie innerhalb eines Monats wieder neu starten zu können. Was jedoch neben der Hardware-Rekonstruktion noch problematischer ist, ist das Fehlen einer externen Sicherung der Sieben-Jahres-Amtsdateien, was langfristige Risiken für die tägliche Verwaltung, die Richtlinienverfolgung und die gerichtliche Prüfung mit sich bringt.
Dezentrale Speicherung: Beseitigung des Risikos eines „Single Point of Failure“
Die Hauptursache dieser Katastrophe liegt in der „zentralen Speicherung“ von Daten. Da die Plattform (G-Drive) über kein externes Backup verfügt, sind alle darauf gespeicherten Daten verloren gegangen.
Das bedeutet nicht, dass Sie die Blockchain-Technologie verwenden müssen, aber Sie sollten sich wirklich darüber im Klaren sein, wie wichtig verteilte Speicherung ist, um sicherzustellen, dass bei der Zerstörung eines oder mehrerer Knoten (z. B. Rechenzentren) aufgrund eines Brandes, eines Terroranschlags oder aus anderen Gründen die Auswirkungen auf die Integrität und Verfügbarkeit des gesamten Datennetzwerks auf ein Minimum reduziert werden können und das Risiko eines „Single Point of Failure“ beseitigt wird.
Südkoreas schmerzhafte Lektion erinnert die politischen Entscheidungsträger daran: Digitale Effizienz ist wichtig, aber Widerstandsfähigkeit ist die letzte Verteidigungslinie, um das nationale Gedächtnis und die öffentlichen Dienste zu bewahren.