OpenAI-Weltraumkrieg beginnt? Sam Altman plant den Kauf einer Beteiligung am Raketenunternehmen Stoke Space und zielt dabei auf Musks SpaceX ab

👤 energys@Sebastian 📅 2026-02-09 05:06:49

Das Wall Street Journal enthüllte, dass Sam Altman diesen Sommer das Raketen-Start-up Stoke Space kontaktierte, um über eine Beteiligung zu sprechen. Obwohl die Verhandlungen derzeit auf Eis liegen, bleibt der enorme Bedarf an Rechenleistung von OpenAI eine große Herausforderung.
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Im anhaltenden heißen Wettrüsten der KI-Technologie hat Sam Altman, CEO von OpenAI, den Weltraum im Visier. Laut einem Bericht des Wall Street Journal heute (4.) verhandelte Altman diesen Sommer mit dem Raketen-Start-up Stoke Space über eine Mehrheitsbeteiligung, um seine Raketenstartfähigkeiten zu stärken und Rechenzentren im Orbit einzurichten.

Die von vielen Menschen in letzter Zeit diskutierte Idee besteht darin, die niedrige Temperatur des Weltraums zu nutzen, um die Kühlkosten zu senken und umfangreiches KI-Computing mit ausreichend Solarenergie zu unterstützen. Stoke Space kollidiert direkt mit der kommerziellen Karte von Musks SpaceX.

Altman interessiert sich seit langem für die Möglichkeit, Rechenzentren im Weltraum zu bauen, und argumentiert, dass der unersättliche Bedarf an Rechenressourcen von Systemen der künstlichen Intelligenz letztendlich so viel Energie erfordern wird, dass die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Umwelt den Weltraum zu einer besseren Wahl machen werden.

Dynamic Zone hat jedoch auch bereits darüber berichtet. Ein ehemaliger NASA-Ingenieur und Google Cloud-Experte erklärte, warum die Einrichtung eines Rechenzentrums im Weltraum eine völlig unrealistische Idee ist. Es steckt voller Herausforderungen in allen Bereichen, von der Leistung über die Wärmeableitung bis hin zur Strahlungstoleranz.

Um es einfach auszudrücken: Das ist eine absolut schreckliche Idee und macht wirklich überhaupt keinen Sinn. Dafür gibt es viele Gründe, aber unterm Strich ist die für den Betrieb von Rechenzentren erforderliche elektronische Ausrüstung, insbesondere von Rechenzentren, die KI-Rechenleistung in Form von GPUs und TPUs einsetzen, für den Betrieb im Weltraum völlig ungeeignet.

Erweiterte Lektüre: Ehemaliger NASA-Ingenieur: Der Bau eines Weltraum-Rechenzentrums ist die schlimmste schlechte Idee, die ich je gehört habe

Altmans Weltraumidee liegt auf Eis

Quellen enthüllten, dass der aktuelle Fortschritt der Verhandlungen zwischen Altman und Stoke Space auf Eis liegt. Bevor die Technologie und die Überwachung ausgereift sind, wird OpenAI seine finanzielle Feuerkraft weiterhin auf der Erde behalten.

Stoke, gegründet von ehemaligen Mitarbeitern von Bezos‘ Blue Origin, setzt sich für den Bau einer vollständig wiederverwendbaren Rakete ein und möchte mit den Zielen von Musks SpaceX gleichziehen.

Energieengpässe bei der Entwicklung von KI

OpenAI hat sich verpflichtet, in den nächsten acht Jahren 1,4 Billionen US-Dollar für den Ausbau von Rechenzentren auszugeben, ein Betrag, der etwa dem 70-fachen seines Jahresumsatzes von 20 Milliarden US-Dollar entspricht. Unter anderem wird OpenAI mit Oracle und SoftBank fünf riesige Campusse mit einem Budget von mehr als 300 Milliarden US-Dollar errichten und über SB Energy Global, eine Tochtergesellschaft von SoftBank, eine neue Basis in Milam County, Texas, aufbauen.

Entsprechende Vereinbarungen wurden im November bekannt gegeben. Altman erklärte in einem November-Podcast unverblümt: „Energie ist ein wesentliches Hindernis für die Chipherstellung und den KI-Ausbau.“

Ob sich das endgültige Rechenzentrum in der Wildnis von Texas oder im erdnahen Orbit befindet, die Logik dahinter ist dieselbe: KI-Modelle benötigen beispiellose Energie und Kühlung. Alphabets Google und der Satellitenbetreiber Planet Labs haben eine Vereinbarung getroffen, im Jahr 2027 zwei Prototyp-Satelliten zu starten, die mit Googles Chips für künstliche Intelligenz ausgestattet sind. Ob damit das Ideal, Rechenzentren in den Weltraum zu schicken, verwirklicht werden kann, bleibt abzuwarten.

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Kommentar (10)

Grayson 53vor Minuten
Blockchain + Realwirtschaft ist die zukünftige Richtung.
Beckett 1Vor Stunden
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Anna 4Vor Stunden
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Ernst 7Vor Stunden
Einverstanden ist, dass das Entwickler-Ökosystem die Zukunft der öffentlichen Kette bestimmt.
Austin 12Vor Stunden
Wie kommt es zu Forks? Was ist der Unterschied zwischen einer Soft Fork und einer Hard Fork?
Talia 15Vor Stunden
Das Ökosystem wird in Zukunft offener sein.
Asher 8vor Tagen
Möglicherweise überschätzen wir die kurzfristigen Auswirkungen der Technologie und unterschätzen die langfristigen Auswirkungen.
Zeke 11vor Tagen
Blockchain + Identitätsauthentifizierung ist ein notwendiges Szenario.
Rubin 11vor Tagen
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Ralph 18vor Tagen
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