Ist Chinas Eröffnung eines vollständig robotergesteuerten Lebensmittelladens eine Science-Fiction-Realität oder eine Spielerei?
Galbot eröffnete in Peking ein von humanoiden Robotern betriebenes Einzelhandelsgeschäft und plant, innerhalb eines Jahres auf 100 Geschäfte in zehn Städten zu expandieren, was Diskussionen über neue Veränderungen im Einzelhandel auslöste.
(Vorläufige Zusammenfassung: Wie können Web3-Vermarkter verhindern, dass sie in den nächsten 5 Jahren durch KI ersetzt werden?)
(Hintergrundergänzung: Bill Gates: KI wird Menschen ersetzen und zwei Tage die Woche arbeiten, ist in 10 Jahren kein Traum, und drei Berufe könnten überleben)
Inhalt dieses Artikels
Mitte September entsteht ein „Smart Store“ ohne Kassierer oder Verkäufer, sondern mit einem Auf der Touristenroute neben dem Sommerpalast in Peking tauchte eine geschäftige Menschenmenge auf. Die Begrüßung der Gäste, die Suche nach Waren und das Auschecken übernimmt der 173 Zentimeter große humanoide Roboter Galbot G-1, der in den Mittelpunkt der Diskussion über die Entwicklung von Robotern auf dem Markt gerückt ist.
Kommerzielle Anwendungen autonomer humanoider Roboter
Als Galbot im August das weltweit erste Geschäft dieser Art eröffnete, standen laut Futurism Menschen Schlange vor dem Geschäft, die den „Roboterverkäufer“ persönlich sehen wollten. Online geteilte YouTube-Videos zeigen, dass G-1 problemlos Waren greifen, Barcodes scannen und die Waren dann an Kunden liefern kann, um den Bezahlvorgang abzuschließen.
Der CEO des Unternehmens, Wen Airong, erläuterte das Ziel bei der Eröffnung des zweiten Ladens im September weiter:
„In den nächsten zwölf Monaten werden wir 100 Einzelhandelsstandorte in zehn Städten in China eröffnen, damit Verbraucher jeden Tag Roboterverkäufer treffen können.“
Mit dieser Erklärung wurde der „Proof of Concept“ offiziell zu einem „Großversuch“ gemacht.
Doppelte Schwellenwerte für Spracherkennung und Bewegungsgeschwindigkeit
Obwohl das Debüt von Galbot G-1 sehr aktuell ist, stellen die technischen Details das Ingenieurteam immer noch auf die Probe. Die Analyse von 36Kr ergab, dass der Einzelhandel voller Hintergrundgeräusche und lokaler Akzente ist und es für Roboter nicht einfach ist, die Bedürfnisse der Kunden sofort zu verstehen und richtig zu reagieren. Der Rechenaufwand ist groß und die Verzögerung nimmt zu, was leicht zu einer Unterbrechung der Interaktion führen kann.
Die zweite Ebene ist die Handlungseffizienz. In einschlägigen Berichten wurde erwähnt, dass sich die G-1 derzeit langsam bewegt und nicht schnell durch enge Passagen fahren kann. Nach Angaben von ApaRobot wiegt G-1 85 Kilogramm und verfügt über eine komplexe Doppelarmstruktur. Maschinenauslastung und Energieeffizienz stehen im Widerspruch zueinander. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit in kurzer Zeit führt unweigerlich zu höheren Kosten. Die dringlichste Aufgabe für Galbot vor seiner Erweiterung ist es, die Sprachinteraktion natürlich zu gestalten, ohne die Körperstabilität zu beeinträchtigen.
Das Tauziehen zwischen Kapitalbegeisterung und Geschäftsrealität
Venture-Investoren sind derzeit sehr neugierig auf humanoide Roboter, doch rationale Stimmen mahnen den Markt zur Ruhe. Branchenanalysten sagen unverblümt, dass die groß angelegte Einführung noch mehrere Jahre dauern wird. Bei der Einführung können Händler nicht nur auf „Einmalkäufe“ achten; Sie müssen auch Folgewartungen, Software-Updates, Personalschulungen und Versicherungen als langfristige Kosten umfassen.
Im Vergleich zu „fortgeschrittenen Verkaufsautomaten“, deren Funktionen sich ständig weiterentwickeln, bleibt die Frage, ob das von humanoiden Robotern vermittelte Gefühl der Interaktion und Markenerkennung ausreicht, um höhere Investitionen zu unterstützen, anhand von Daten zu klären.
Der nächste Schritt in der Einzelhandelslandschaft
Galbot nutzte zwei Demonstrationsgeschäfte, um der Außenwelt die Machbarkeit völlig autonomer humanoider Roboter zu demonstrieren. Angesichts der drei größten Hürden Spracherkennung, Bewegungsgeschwindigkeit und Kostenkontrolle muss Galbot vor der Massenproduktion eine überzeugendere Lösung finden. Wenn Effizienz und Erfahrung berücksichtigt werden können, wird erwartet, dass Roboterkaufleute zur neuen Normalität im Einzelhandel werden. Wenn der Engpass jedoch nicht überwunden werden kann, kann die anfängliche Begeisterung mit der Flut nachlassen. Investoren, Einzelhändler und Verbraucher sind alle gespannt, ob diese Technologiemesse zu einem alltäglichen Anblick oder zu einem kurzlebigen Thema wird, das im Gedächtnis bleibt.
Von der physischen Überprüfung auf den Straßen Pekings bis hin zu großen Ankündigungen von Expansionsplänen steht Galbot G-1 an der Schnittstelle zwischen Technologie und Wirtschaft. In einem Jahr wird sich zeigen, ob humanoide Roboter das Einkaufserlebnis wirklich verändern können oder ob es sich nur um eine mutige, aber vorerst zu risikoreiche Reise handelt.